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[Ausstellung] Still/ 𝘔𝘰𝘷𝘪𝘯𝘨: Korean Video Art Based on Performances
Veranstaltungen [Ausstellung] Still/ 𝘔𝘰𝘷𝘪𝘯𝘨: Korean Video Art Based on Performances

Coming Soon Making visible what remains unseen is always a political act. It directs our attention to hidden labor, suppressed emotions, and gestures often regarded as insignificant, asking us to reconsider both what we have seen and what we have overlooked. In this exhibition, “performance” is not limited to an event staged before an audience. Rather, it refers to the ways in which labor, care, training, memory, and emotion embedded in everyday life are enacted through the body. The exhibition explores how such movements shape narratives and renew the relationship between body, time, and space. Here, the body is not merely a tool of expression but a site where experience and memory are inscribed and recalled, and where social orders intersect. Within the gestures and repeated actions we often pass by, personal emotions and memories converge with the structures and sensibilities of the present. Following these subtle traces, the exhibition Still/ Moving: Korean Video Art based on Performances considers how unseen movements come to reflect our lives and society. Conceived to mark the 25th anniversary of the SONGEUN Art Award, this exhibition brings together video and performance works discovered and supported by SONGEUN, a non-profit art space based in Seoul. It focuses on how these works come alive again through new encounters with audiences across different regions. Within distinct local and cultural contexts, the works generate new readings, while viewers uncover new narratives through their own experiences and sensibilities. By sharing the practices of artists who have grown alongside SONGEUN with international audiences, the exhibition extends key currents in Korean contemporary art into a broader field of cultural exchange. Presented as part of the Touring K-Arts Program, organized by the Ministry of Culture, Sports and Tourism and the Korean Foundation for International Cultural Exchange, the exhibition travels to the Korean Cultural Center in Italy (April 9–June 5, 2026) and the Korean Cultural Center in Austria (October 2–December 11, 2026), laying the groundwork for Korean artists’ continued presence abroad and future international collaboration. SONGEUN explores the experimental and public dimensions of contemporary art through exhibitions and programs that engage with diverse currents in contemporary visual art and the urban environment. As part of this ongoing commitment, a video work selected for the public art program of the same title, Still/ Moving (2025), is presented at the exhibition entrance. First shown on SONGEUN’s LED wall, the program explores how art gains a public dimension at the intersection of digital media and urban architecture through the language of the moving image. The spatial quality of the outdoor LED wall, which appears to support the building itself, is here translated into the reception hall, where visitors enter, pass through, and pause. By allowing the moving image to permeate this everyday space of passage and pause, the work carries forward the program’s attempt to redefine the threshold between daily life and art, while proposing the moving image as a fluid temporal device within the spatial context of Austria. 2 Oct - 11 Dec 2026 Korea Kulturzentrum Monday - Sunday, 1 - 5 PM Opening: 1 Oct, 6 - 10 PM / Korea Kulturzentrum *No registration required Artist Talk with Min Oh: 2 Oct, 5 PM / Korea Kulturzentrum *No registration required Free Admission Youngjoo Cho Seung-Hye Hong Sojung Jun Hyewon Kwon Min Oh Bona Park Junebum Park Jaye Rhee Raejung Sim Young-jun Tak Ji Hye Yeom ❗Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht, die für Dokumentations- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden.

Familie im Wandel – Kino aus Korea
Veranstaltungen Familie im Wandel – Kino aus Korea

Datum:  Mittwoch, 23.September 2026  Uhrzeit: 17:30 Homeward Bound (113 Min.) 20:10 JOURNEY THERE (124 Min.) Ort: Stadtkino im Künstlerhaus (Akademiestraße 13, 1010 Wien) 🎟️ Ticket Link *Tickets: je 5 € über die Website des Stadtkino Wien Mit dem Wandel der Zeit verändern sich auch die Vorstellungen von Familie. Auch in der koreanischen Gesellschaft entstehen neue Formen des Zusammenlebens, die über das traditionelle Familienbild hinausgehen. Diese Entwicklungen werden zunehmend zum Thema des koreanischen Kinos. Auch wenn sich in unserer Gesellschaft der Fokus immer stärker vom traditionellen Familienbild hin zu einer Lebensweise verlagert, die das Individuum in den Mittelpunkt stellt, bleibt der grundlegende Wunsch nach Nähe und gegenseitigem Verständnis bestehen.  Gleichzeitig sind es oft gerade die Menschen, die uns am nächsten stehen, denen gegenüber es am schwersten fällt, die eigenen Gefühle offen auszusprechen. Das Korea Kulturzentrum präsentiert Ihnen zwei ausgewählte Filme, die genau diese Fragen aufgreifen und dazu einladen, über die Bedeutung von Familie in der heutigen Zeit nachzudenken. Was macht Familie aus? Und was bedeutet es eigentlich, einander wirklich zu verstehen? Homeward Bound  Südkorea, 2024, OmeU / 113 min Start / 17:30 Genre: Drama Regisseur: Kim Dae-hwan Drehbuch: Kim Dae-hwan Stars: Jang Young-nam, Ryu Kyung-Soo, Stephanie Lee Produktion: AD406 / Choix Pictures Weltvertrieb: Choix Pictures / AD406   Synopsis Jeong-ha arbeitet als Lehrerin an einer Oberschule in der südkoreanischen Stadt Chuncheon. Eines Tages taucht ihr Sohn Jin-woo, der in Kanada studiert, unangekündigt mit seiner Freundin Jenny auf. Kurz darauf reisen auch Jennys Eltern überraschend aus Kanada nach Chuncheon. Durch unerwartete Umstände verbringen die beiden Familien schließlich Zeit unter einem Dach – und nach und nach kommen lange verborgene Geheimnisse ans Licht. JOURNEY THERE  Südkorea, 2024, OmeU / 124 min Start / 20:10 Genre: Drama Regisseur: Kim Jin-yu Drehbuch: Lee Ga-hong, Kim Jin-yu Kamera: Lee Kun-sol Schnitt: Kim Seo-yeong Musik: Kwun Hyun-jeong Ton: Kim Eun-jeong Stars: KIM Hye-ok, Justin H. MIN, GONG Min-jeung, PARK Dae-ho Produktion: Pado Production Weltvertrieb: Finecut Co., Ltd. Synopsis An einem Frühlingstag zieht Chun-hee in ein altes Apartmenthaus nahe eines Krankenhauses. Dort begegnet sie Min-jun, einem in Deutschland aufgewachsenen Dirigenten, der nach Korea gekommen ist, um seine leibliche Mutter zu finden. Während er auf Neuigkeiten wartet, gibt er Chun-hee Klavierunterricht und ermutigt den Waisenjungen Seong-chan (PARK Dae-ho), von einer Zukunft als Pianist zu träumen. Chun-hee hatte beschlossen, gemeinsam mit ihrem Mann durch Sterbehilfe aus dem Leben zu scheiden. Doch bevor dieser Plan Wirklichkeit werden kann, stirbt ihr Mann unerwartet.

Auftaktkonzertreihe 2026/27 – „No-thing“
Veranstaltungen Auftaktkonzertreihe 2026/27 – „No-thing“

📅 Vorstellungen Donnerstag, 15. Oktober 2026 17:00 Uhr & 19:00 Uhr 📍 Korea Kulturzentrum in Österreich Kärntner Straße 43, 1010 Wien – 4. Stock 🎟️ Eintritt frei | Anmeldung erforderlich →︎ [Link] Mit: Minjung Sung & Katarína Krupičková  Die neue Saison der Auftaktkonzertreihe 2026/27 beginnt mit einer besonderen zeitgenössischen Tanzperformance von Minjung Sung & Katarína Krupičková Was bleibt, wenn der Körper verschwindet? „Du existierst, deshalb verschwindest du – und gerade deshalb bist du schön.“ “You exist, therefore you disappear, and therefore you are beautiful.” Das Tanzstück „No-thing“ setzt sich mit den Vorstellungen von Vergänglichkeit und Wiedergeburt im koreanischen Buddhismus auseinander und fragt danach, was zwischen Verschwinden und Weiterbestehen zurückbleibt. Alles, was wir erleben – Menschen, Beziehungen, Gefühle, Erinnerungen und auch unsere eigene Existenz – verändert sich ständig und vergeht. Doch Verschwinden bedeutet nicht zwangsläufig vollständigen Verlust. Was vergangen ist, kann als Spur, Erinnerung oder Empfindung weiterbestehen und in einer anderen Form wieder auftauchen. Die Bewegungen der Körper werden dabei zu Trägern solcher Spuren. Eine Bewegung, die in einem Körper entsteht, kann in einem anderen Körper wieder erscheinen – verändert durch Zeit, Raum und die Person, die sie aufnimmt. Was weitergegeben wird, bleibt also nicht unverändert, sondern wird durch jede neue Begegnung transformiert. Durch sich wiederholende und zugleich ständig wandelnde Bewegungen, die Beziehung der Körper zueinander sowie kreisförmige Wege und Atem erforscht das Stück diesen Prozess körperlich. Ein Körper verschwindet, doch die Qualität seiner Bewegung kann auf einen anderen Körper übergehen; eine Form vergeht, während ihre sinnliche Spur im Raum zurückbleibt. „No-thing“ betrachtet das Verschwinden nicht als endgültiges Ende, sondern als einen Prozess von Veränderung und Weitergabe. Gerade weil etwas vergeht, kann etwas Neues entstehen. Und gerade weil ein Moment nicht für immer bestehen kann, wird er einzigartig und schön. Mehr zu den Künstler:innen Minjung Sung ist eine koreanische zeitgenössische Tänzerin und Künstlerin mit Sitz in Europa. Nach einer Schauspielausbildung in Korea kam sie nach Österreich, um sich dem Tanz zu widmen. Sie arbeitete unter anderem mit Anette Lopez Leal, Andresa Miyazato, Sara Angius und Georg Reischl zusammen und war an internationalen Projekten und Festivals in Europa und Asien beteiligt. Darüber hinaus arbeitet sie weiterhin mit der Korea National Contemporary Dance Company und unabhängigen Choreograf:innen zusammen und verbindet dadurch die künstlerischen Szenen Koreas und Europas. Katarína Krupičková ist eine slowakische Tänzerin und Künstlerin mit Sitz in Österreich. Sie absolvierte ihre Tanzausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und arbeitete dort mit internationalen Choreograf:innen und Künstler:innen. Heute ist sie als freischaffende Künstlerin in Österreich tätig und entwickelt unter anderem ihre Soloarbeit To Beauty Behold in Wien. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit der Vielseitigkeit und Verletzlichkeit des Körpers sowie mit Verbindung, Bewegung und dem Teilen von Geschichten durch körperlichen Ausdruck. Dieses Konzert entstand im Rahmen des 2026 Open Calls der Auftaktkonzertreihe 2026/27, einer Initiative des Korea Kulturzentrums zur Förderung junger darstellender Künstler:innen mit Korea-Bezug in Österreich. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, eigene Programme zu entwickeln, auf die Bühne zu bringen und ihre künstlerische Ausdruckskraft zu entfalten.

Still/ 𝙈𝙤𝙫𝙞𝙣𝙜: Artist Talk with Min Oh
Veranstaltungen Still/ 𝙈𝙤𝙫𝙞𝙣𝙜: Artist Talk with Min Oh

Artist Talk with Min Oh 2 October 2026, 5 PM Korean Cultural Center, Vienna Free admission · No registration required As part of Still/Moving : Korean Video Art Based on Performances, artist Min Oh will present her practice and discuss her work in conversation with curator and writer Hannah Marynissen. The exhibition brings together video works by Korean artists that explore performance through the body and everyday movement. Moving between the visible and the unseen, the works reflect on gestures, memories, care, labor and the social structures embedded in our everyday lives. Min Oh (b. 1975) studied instrumental music at Seoul National University College of Music and design at Seoul National University College of Fine Arts, before receiving her MFA in Graphic Design from the Yale School of Art. Her work has been presented internationally in solo exhibitions at institutions including ENseoul, De Ateliers, Amsterdam Center for Contemporary Art, De Nederlandsche Bank Gallery, Ilmin Museum of Art, Atelier Hermès and DOOSAN Gallery. She was shortlisted for the Korea Artist Prize in 2021 and has received, among others, the Hermès Foundation Missulsang, the Excellence Prize of the 17th SONGEUN Art Award and the 6th DOOSAN Yonkang Arts Award. Hannah Marynissen (b. 1996) is a Vienna-based curator and writer working across contemporary art, exhibition-making, research and publishing. Since 2022, she has been Assistant Curator at Kunsthalle Wien, where she has contributed to exhibitions by artists including Ibrahim Mahama, Diego Marcon and Magali Reus. Her independent curatorial and writing practice focuses on contemporary artistic practices and includes projects, essays and interviews in Austria and internationally. She holds an MA in Curating the Art Museum and a BA in History of Art from the Courtauld Institute of Art, London. Exhibition:  Still/Moving : Korean Video Art Based on Performances 2 October – 11 December 2026 Korean Cultural Center, Vienna Free admission

K-Book Connect 2026: Zwischen Original und Übersetzung
Veranstaltungen K-Book Connect 2026: Zwischen Original und Übersetzung

Literaturübersetzung · Preisverleihung · Gespräch Mit Autorin Kang Jiyoung und Übersetzerin Denise Gebhart MO, 12. Oktober 2026 · 17:30 Uhr Korea Kulturzentrum Wien · 4. OG Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Sitzplätze ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. →︎ [Anmeldelink] Was passiert, wenn ein koreanischer literarischer Text ins Deutsche übersetzt wird?  Welche Entscheidungen treffen Übersetzer– und was entsteht dabei zwischen Original und Übersetzung? Im Rahmen von K-Book Connect 2026 laden das Korea Kulturzentrum und die Koreanologie der Universität Wien zu einem Abend rund um literarische Übersetzung aus dem Koreanischen ins Deutsche ein. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, den Übersetzungsprozess aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Im Mittelpunkt steht die Kurzgeschichte 말할 수 없는 것에 대해선 침묵 der koreanischen Autorin Kang Jiyoung.  Die Geschichte beginnt mit einem ungewöhnlichen Ereignis: Nach dem Einschlag eines Meteoriten beginnen Haustiere plötzlich, mit Menschen zu sprechen – allerdings verraten sie ausschließlich die Geheimnisse ihrer Besitzer. Die Geschichte verbindet Elemente von Mystery, Thriller und Dark Fictionund zeichnet sich durch lebendige Dialoge, alltagsnahe Sprache und eine abwechslungsreiche Erzählweise aus. Die Kurzgeschichte war die Grundlage des K-Book Connect Literaturübersetzungsprojekts 2026, bei dem die Teilnehmenden den Text selbst ins Deutsche übersetzt haben. Die Abschlussveranstaltung bildet den Höhepunkt des Projekts, bei dem eine herausragende Übersetzung ausgezeichnet wird. Doch der Abend richtet sich nicht nur an die Teilnehmenden des Projekts: Alle, die sich für Koreanisch, koreanische Literatur oder literarisches Übersetzen interessieren, sind herzlich willkommen! Die Literaturübersetzerin Denise Gebhart, die auch als Jurymitglied des Literaturübersetzungsprojekts tätig war, gibt in ihrem Vortrag Einblicke in ihren Übersetzungsprozess und die Herausforderungen beim Übersetzen koreanischer Literatur ins Deutsche. Im Gespräch mit der Autorin Kang Jiyoung erhalten die Gäste außerdem Einblicke in ihr Werk und ihre Perspektive auf die literarische Übersetzung. Anschließend gibt es Raum für Fragen, Austausch und Diskussion mit der Übersetzerin und der Autorin. Zu den Gästen Kang Jiyoung (강지영) studierte Kreatives Schreiben und arbeitete mehr als zehn Jahre als Marketerin. Sie lebt größtenteils in Paju nahe Seoul und ist als Autorin für ihre vielseitigen Werke bekannt, die unterschiedliche Genres und Themen verbinden – darunter Krimi, Mystery, Thriller, Horror und fantastische Literatur. Zu ihren Veröffentlichungen zählen unter anderem 심여사는 킬러 (Mrs. Shim Is a Killer), 살인자의 쇼핑몰 (A Shop for Killers) und 죽지 않고 어른이 되는 법 (How To Be An Adult Without Dying). Ihre Werke wurden teilweise für Film und Fernsehen adaptiert. Denise Gebhart studierte Koreanologie an der Universität Wien und absolvierte eine Ausbildung in Literaturübersetzung am Literature Translation Institute of Korea (LTI Korea). 2021 erhielt sie den LTI Korea Award for Aspiring Translators. Im Rahmen ihrer Übersetzungstätigkeit arbeitete sie unter anderem an Werken der Dichterin Kwon Min-kyung und des Autors Jung Young-su. Derzeit studiert sie Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Salzburg. Über K-Book Connect K-Book Connect 2026 ist Teil des internationalen Programms K-Book 2026 und wird vom Ministry of Culture, Sports and Tourism of the Republic of Korea sowie der Publication Industry Promotion Agency of Korea (KPIPA) gefördert. Ziel des Programms ist es, die internationale Sichtbarkeit koreanischer Literatur zu stärken und den kulturellen Austausch durch Literatur zu fördern.

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